Vortrag: Emerging Church

Hier ist eine MP3-Datei mit einem Vortrag über die Emerging Church. Diesen Vortrag habe ich im Januar im Neues Leben Zentrum gehalten. Ich beschreibe darin Kennzeichen einer Emerging Church. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt in der Darstellung der Praktiken der EC, nicht ihrer Theologie und Philosophie.

Der Vortrag basiert besonders auf das Buch:

Eddie Gibbs and Ryan Bolger. Emerging Churches: Creating Christian Community in Postmodern Cultures. Grand Rapids: Baker Academia, 2005.

6 Antworten zu „Vortrag: Emerging Church“


  1. 1 Matthias Dezember 7, 2007 um 9:46

    Hat mir gut gefallen dein Vortrag!

    Gedanke zum Fazit:
    Ich glaube auch, dass viel „hype“ darum gemacht wird.
    Radikaler Sozialer Ansatz – da darf man nicht die sozialen Ansatz den Pietismus im vergangenen Jahrhundert vergessen. Dadurch sind die meisten Gemeinschaften entstanden.
    Stimmt, man darf nicht alles tot diskutieren.
    Theologisch sehe ich die Bewegung auch kritisch.

  2. 2 Matthias Dezember 7, 2007 um 9:47

    „den sozialen Ansatz des“ upps

  3. 3 sms79 Dezember 7, 2007 um 1:13

    Das meiste was wir über die EmCh lesen kommt ja aus Amerika und ist dort oft eine Protestbewegung gegen die dortige evangelikale Bewegung. Diese hat gewiss Gemeinsamkeiten mit der Deutschen, ist aber historisch und kulturell dort recht verschieden. Den Pietismus kann ich schlecht beurteilen – wurde mir aber oft als zu individualistisch beschrieben.

  4. 4 Matthias Dezember 7, 2007 um 2:20

    Aber nicht im sozialen Engagement. Z.B. August Herman Francke gründete Waisenhäuser und legte mit die Grundlage unserer heutigen Schulsystems. Schule sollte für alle das sein. Viele Diakonissen haben Dorfkrankenpflege gemacht oder pädagogisch gearbeitet. Nebenbei wurden Bibelkreise gegründet aus denen LKG’s entstanden sind. Beispiele gibt es viele. Individualistisch eher im Bereich persönliches Glaubensleben

  5. 5 sms79 Dezember 7, 2007 um 2:33

    Richtig, ich will das auch gar nicht bestreiten. Ich finde beim lesen von Bücher von Brian McLaren, dass er den modernen (d.h. den alten) Evangelikalismus als eine Ich-bezogene, sozial-passive, hermeneutisch Arrogante und politische Konservative (z.B. Bush) Kultur beschreibt. Man kann jetzt hin und her diskutieren ob das richtig ist, Tatsache ist, dass dies eine Wahrnehmung ist, welche von vielen geteilt wird. Die Frage ist also warum „wir“ so (d.h. die moderne Gemeinde) wahrgenommen werden.

  6. 6 Matthias Dezember 7, 2007 um 2:46

    Das müssen „wir“ wahrscheinlich die da draußen fragen. Wahrscheinlich ist die Ami-Wahrnehmung tatsächlich eine andere. Wie Du schon sagst. Die Evangelikalen Ami und Europa/Deutschland unterscheiden sich.


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