Archiv für August 2007

Injustice promotes humility

It is good that we at times endure opposition, and that we are evilly and untruly judged, when our actions and intentions are good. Often such experiences promote humility, and protect us from vainglory. For then we seek God’s witness in the heart.

Just hear what I have to say

Process is the most unrecognized cause of conflict [the other causes are the people involved (who) and the issue at hand (what)] and the most ignored element in addressing conflict. Frequently the process itself is the main problem. Generally people can live with a decision they may not actually prefer if they have had a voice in that decision or resolution. (p23)

Making Peace with conflict: Practical Skills for Conflict Transformation,“ eds. Carolyn Schrock-Shenk and Lawrence Ressler.

Vortrag: Emerging Church

Hier ist eine MP3-Datei mit einem Vortrag über die Emerging Church. Diesen Vortrag habe ich im Januar im Neues Leben Zentrum gehalten. Ich beschreibe darin Kennzeichen einer Emerging Church. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt in der Darstellung der Praktiken der EC, nicht ihrer Theologie und Philosophie.

Der Vortrag basiert besonders auf das Buch:

Eddie Gibbs and Ryan Bolger. Emerging Churches: Creating Christian Community in Postmodern Cultures. Grand Rapids: Baker Academia, 2005.

Wie stehe ich zu der Emerging Church

Emerging Church – Hui oder Pfui?

Häufig habe ich jetzt schon gehört, dass die Emergent Church (jetzt: EC) auch in Deutschland sehr umstritten ist und ganz ähnlich nehme ich auch die Situation hier in Nord-Amerika war. Charles Colson und D.A. Carson sind nur zwei Personen von vielen, die mit großer Sorge auf die Gedanken und Entwicklungen der EC schauen.

In Gesprächen mit verschiedenen Personen aus Gemeinden, aber auch mit Pastoren, stelle ich fest, dass viele ein schnelles Urteil über diese Bewegung erhalten möchten. „Sag mir: Ist es gut oder schlecht?“ Meine Antwort ist: „Das kommt darauf an. Welche EC meinst du?“ Das echte Problem, welches jeden begegnet der sich mit der EC auseinander setzt liegt darin, dass Sie kein gemeinsames Glaubensbekenntnis hat oder irgendwelche Richtlinien hat, die festlegen was es bedeutet eine EC zu sein.

Für mich selbst war es wichtig, mich zu erinnern, dass es immer leichter ist etwas zu verurteilen als es zu verstehen. Ich selbst bin von euphorisch – the best thing since sliced bread – zu extreme besorgt – wird meine Generation neue Irrlehren produzieren? – gewandert.

Die Zukunft wird zeigen, ob die EC sich in eine positive oder in eine negative Richtung entwickeln wird. Zwei Dinge sind dafür m.E. entscheidend.

1) Ist die EC wirklich Post-modern (d.h. sie hat sich von all dem „Übel“ der Moderne befreit), oder ist Sie Ultra-modern (d.h. sie ist im Prinzip nur eine Vorsetzung der Konsumhaltung der Moderne). Beide Tendenzen nehme ich in der Postmoderne und der Emerging Church wahr.

2) Irgendwo muss man die Grenzen ziehen. Ich persönlich muss mich von der EC differenzieren (zumindest von bestimmten Teilen von ihr), wenn Sie sich nicht so bestimmten Wahrheiten bekennt  oder bekennen kann (u.a. Auferstehung von Jesus Christus, die Tatsache dass Gott sich offenbart hat und objektive und absolute Wahrheiten kommuniziert hat durch die Bibel.)

Knowing God

„A little knowledge of God is worth more than a great deal of knowledge about Him.“
-James I. Packer in Knowing God

Gesundheit

If being human is identified with being healthy, then the sight of a handicapped person brings insecurity. In the mirror of his deformity we only see ourselves as we do not want to be. We do not see the handicapped we only see the handicap, because we do not want to see ourselves simply as a person, but only as a healthy person. That is why the handicapped evokes fear and aggressiveness. … It is only when the healthy cease to present a problem for the handicapped that the practical problems of the handicapped can really be solved.

Jürgen Moltmann, The Church in the Power of the Spirit (London: SCM, 1977), 186.